02234 2193222

Konfigurator

Rundgänge

Chat

Terminanfrage Videochat

Kontakt

Kundenportal

FAQ

Jens Jörgensen, 5. Mai 2021

Das Bodengutachten

Ein Bodengutachten bringt Dir vor Baubeginn Klarheit über die geologischen Besonderheiten Deines Baugrunds. Es ist damit eine unverzichtbare Rückversicherung, dass der geologische Aufbau und die Grundwasserverhältnisse des Bodens für Dein Projekt geeignet sind.

Durch dieses Gutachten erfährt Du als Bauherr, wie es um Deinen „Grund und Boden“ bestellt ist, und Du kannst dadurch das Baugrundrisiko reduzieren und spätere Folgeschäden vermeiden.

Ein Bodengutachten, auch Baugrundgutachten genannt, bezeichnet die Untersuchung Deiner Grundstücksfläche hinsichtlich der geologischen Gegebenheiten des Bodens und dient als Berechnungsgrundlage für die sichere Gründung des Hauses. So können im Vorfeld eventuelle Schwierigkeiten hinsichtlich der Bauwerksgründung und der Grundwasserverhältnisse erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Du beauftragst ein Fachunternehmen, dass sich mit Hilfe verschiedener technischer Verfahren wie Baugrundsondierungen und/oder -bohrungen das notwendige Datenmaterial besorgt, damit die Geologen anschließend die Beschaffenheit des Baugrunds analysieren können.

Bevor der Bodengutachter an Deinem Grundstück loslegen kann, braucht er den Lageplan Deines Architekten mit der Positionierung Deines Hauses. So kann er genau dort, wo Dein Haus einmal errichtet werden soll, die Kernbohrungen vornehmen und dem Erdreich Bodenproben entnehmen. Hierzu gehören Kleinrammbohrungen zur Erfassung des Schichtaufbaus im Untergrund sowie Rammsondierungen zur Ermittlung der Tragfähigkeit des Bodens. Wenn der Bauherr es wünscht, können zusätzlich bodenmechanische Laborversuche vorgenommen werden, um ein noch detaillierteres Bild des Bodens im Baufeld zu bekommen.

Apollohaus

Wie tief für ein verlässliches Bodengutachten gebohrt werden muss, ist davon abhängig, ob ein Gebäude mit Keller oder Bodenplatte gebaut werden soll. In der Regel reichen die Probeentnahmen drei Meter tiefer als das spätere Fundament.

Anhand der Bodenproben kann der Geologe bestimmen, wie es um die Tragfähigkeit und den Wasserverhältnissen des Erdreichs bestellt ist.

Das sind für Dich wichtige Erkenntnisse, die bei der Bauantragsplanung Berücksichtigung finden und insbesondere bei der Ausführung der Erd- und Grundbauarbeiten beachtet werden müssen. Auch für die Bemessung und Tragwerksplanung des Statikers sind es entscheidende Informationen.

Die Ergebnisse aus der Untersuchung werden ausgewertet und in einem Geotechnischen Bericht (Baugrundgutachten) dokumentiert:

  • checkdie Tragfähigkeit des Baugrundes
  • checkeventuelle Probleme mit drückendem Grundwasser
  • checkdie Standsicherheit von Böschungen
  • checkdie Sicherung eines angrenzenden Bauwerks

Die Darstellung der Baugrundsituation gibt also wichtige und wertvolle Hinweise zur Bauausführung und liefert Deinem Planer konkrete Daten zur Bemessung und Dimensionierung von Fundamenten. Darüber hinaus erhält er fachkundige Informationen, warum welche Maßnahme notwendig und sinnvoll ist.

Du musst für eine „normale“ Baugrunduntersuchung mit rund 1.000 € rechnen. Die Beauftragung ist unverzichtbar und gut investiertes Geld in die Sicherheit Deines Bauvorhabens von Anfang an.

APOLLOHAUS arbeitet mit einem bundesweit tätigen und sehr erfahrenen Dienstleister für Baugrunduntersuchungen zusammen und vermittelt Dir gerne den Kontakt.

Teilen
Über den Autor
Jens Jörgensen ist Geschäftsführer der Apollo HAUS GmbH. Mit der Gründung von APOLLOHAUS verfolgt er das Ziel, seinen Bauherren ihr Traumhaus zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, setzt er auf die Vorteile des Fertighausbaus in Kombination mit der Digitalisierung und schafft damit ein einzigartiges Kauferlebnis.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.