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Jens Jörgensen, 24. Februar 2021

Der Unterbau für Dein Haus

Dein Haus setzt Du natürlich nicht einfach so auf die Wiese. Bevor Du an den Hochbau gehen kannst, braucht es einen soliden Unterbau. Das kann eine einfache Fundamentplatte sein oder auch ein Keller. Was besser ist? Die Variante, die besser zu Deiner persönlichen Situation passt.

Natürlich ist es in erster Linie Deine Entscheidung, ob Du Dein Haus nur mit einer Fundamentplatte bauen oder es auch mit einem Keller ausstatten möchtest. Neben den Vorteilen der jeweiligen Variante für Dich persönlich kann aber auch die Beschaffenheit Deines Grundstücks eine Rolle spielen. Deshalb ist es gut, schon bei der Grundstückssuche zu wissen, welcher Unterbau es sein soll und sich in Frage kommende Grundstücke auch mit Blick darauf genau anzuschauen.

Eine Fundamentplatte ist vor allem etwas für weitgehend ebene Grundstücke. Leichtes Gefälle lässt sich durch das Aufschütten oder Abtragen von Boden ausgleichen, hast Du Dich aber für ein Grundstück in Hanglage entschieden, braucht Dein Haus eine aufwändigere Unterkonstruktion und das ist in aller Regel ein Keller, der dann quasi in den Hang geschoben wird und dessen Decke den ebenen Untergrund bildet, auf dem Du dann dein Haus errichten kannst.

Man könnte also meinen: Keller geht immer, denn auch auf einem ebenen Grundstück ist der Bau eines Kellers natürlich möglich. Kleine Einschränkung: Wenn der Baugrund felsig ist, dürfte ein Kellerbau sehr aufwändig werden, denn dann lässt sich die notwendige Baugrube nicht einfach mit dem Bagger ausheben. Schon allein deshalb brauchst Du vor Baubeginn ein Bodengutachten. Das analysiert auch, ob der Baugrund stabil ist, klärt seine generelle Beschaffenheit und ob Schad- oder Gefahrstoffe im Boden lagern, die separat deponiert werden müssen.

Neben dem Umstand, dass der Untergrund Deines Grundstücks sich eventuell nicht für einen Kellerbau eignet, sind es ganz eindeutig die Baukosten, die zu Gunsten einer Fundamentplatte sprechen. Sie ist um Einiges billiger als ein Keller. Wenn Du also Dein Baubudget möglichst klein halten möchtest, ist der Verzicht auf einen Keller eine gute Möglichkeit, Kosten zu sparen. Und wenn Du Purist bist, kannst Du natürlich auch noch argumentieren, dass ein Keller dazu verleitet, vieles, das man eigentlich nicht mehr braucht, aufzuheben und sich so über die Jahre Dinge ansammeln, die einen eher belasten als das Leben zu bereichern.

Nichtsdestotrotz braucht jeder Haushalt zumindest ein bisschen Stauraum, um zum Beispiel einen Schlitten oder die Weihnachtsdekoration unterzubringen. Wenn Du Dein Haus also ohne Keller planst, denk daran, an anderer Stelle Lagerkapazitäten zu schaffen, damit das mit dem Ordnunghalten funktioniert. Du gewinnst auf jeden Fall ein paar Quadratmeter dadurch, dass Du keinen Kellerabgang brauchst. Hier ließe sich zum Beispiel ein großer Schrank platzieren. Eine größere Garage könnte ebenfalls eine Lösung sein oder auch Einbauschränke unter der Dachschräge.

So ein Keller ist – vielleicht einmal abgesehen von den Kosten – eine rundum feine Sache: In ihm verschwindet alles, was Du akut in Deinen Wohnräumen nicht brauchst, er sorgt also schlicht und einfach für Ordnung und verschafft Dir mehr Platz zum Leben. Außerdem lassen sich in ihn nicht nur Dinge, sondern auch Funktionen auslagern, die ansonsten irgendwo im Haus angesiedelt werden müssten. So sind zum Beispiel Waschmaschine und Trockner im Keller bestens aufgehoben, vielleicht sogar in Kombination mit einer Möglichkeit zum Aufhängen der Wäsche und einem Bügelplatz. Nie wieder ein Wäscheständer im Wohn- oder Schlafzimmer? Das ist doch eine schöne Vorstellung! Auch ein Regal mit Vorräten von Dosentomaten bis Nudeln ist toll, um nicht ständig einkaufen zu müssen, in vielen Küchen ist dafür aber kein Platz.

Oder wie wäre es mit einem Hobbyraum? Endlich Platz für die eigene Werkstatt, ein kleines Atelier, die Carrerabahn oder das eine oder andere Fitnessgerät? Und der Nachwuchs freut sich garantiert über einen Raum, in dem er nach Herzenslust toben darf – ganz ohne Angst, dass etwas kaputtgehen könnte. Ganz ehrlich: Ein Keller ist ein echtes Multitalent, und die Möglichkeit, für all das und mehr endlich Platz zu schaffen, ist es, was ein eigenes Haus so begehrenswert machen kann.

Doch man muss gar nicht so weit denken, um einen Keller ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Schon allein die Tatsache, dass hier auch die Heizung und der Warmwasserspeicher für Dein Haus ihren Platz finden, ist ein gewichtiges Argument, denn die brauchen Raum und sollten möglichst unsichtbar bleiben.

Ob nun Fundamentplatte, Teil- oder Vollkeller: Ihren Bau solltest Du in jedem Fall einem Fachbetrieb überlassen, denn sie bilden immer die Basis Deines Zuhauses und sollten fachgerecht ausgeführt werden. Dazu gehören der Schutz vor eindringender Feuchtigkeit, eine Wärmedämmung und der korrekte Anschluss an Strom-, Wasser- und Kanalnetz.

Und steht der Unterbau Deines Hauses erst, geht es auch mit dem Hochbau zügig voran – zumindest, wenn Du ein Bausatz- oder Ausbauhaus von APOLLOHAUS hast.

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    Über den Autor
    Jens Jörgensen ist Geschäftsführer der Apollo HAUS GmbH. Mit der Gründung von APOLLOHAUS verfolgt er das Ziel, seinen Bauherren ihr Traumhaus zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, setzt er auf die Vorteile des Fertighausbaus in Kombination mit der Digitalisierung und schafft damit ein einzigartiges Kauferlebnis.

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