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Jens Jörgensen, 24. Februar 2021

Unterkunft für Dein Auto – Garage oder Carport

So ein Haus steht selten allein auf dem Grundstück. Wenn es der Platz zulässt, gehört meist auch eine Garage oder ein Carport zum Bauvorhaben. Wir haben Dir hier einmal zusammengestellt, was Du alles bedenken solltest, wenn Du eine Garage oder einen Carport planst.

Für die meisten Bauherren gehört es ganz selbstverständlich dazu: Wenn sie ihr neues Zuhause planen, machen sie sich auch Gedanken darüber, wo und wie sie ihr Auto unterbringen wollen. Möglichkeiten gibt es theoretisch viele, aber nicht immer ließen sich alle praktisch auch umsetzen. So gibt es Wohnsiedlungen, die grundsätzlich autofrei oder nur sehr eingeschränkt befahrbar sind. Da muss das Auto dann natürlich grundsätzlich draußen bleiben und findet seinen Platz meist auf einer Parkfläche am Rande der Siedlung. Gibt es aber eine solche Regelung nicht und ist auf Deinem Grundstück ausreichend Platz für eine Garage oder einen Carport, spricht grundsätzlich nichts dagegen, dort neben einem Wohnhaus auch eine Unterstellmöglichkeit für ein oder auch mehrere Autos zu errichten. Die maximale Größe eines solchen Bauwerks regelt der Bebauungsplan. Grundsätzlich dürfen Garagen aber bis unmittelbar an die Grundstücksgrenze heranreichen, was es dir ermöglicht, den vorhandenen Platz optimal auszunutzen.

Am Anfang steht zunächst einmal die Frage: einfacher Stellplatz, Carport, Garage oder vielleicht eine Kombination? Bevor Du das entscheidest, solltest Du Dir ein paar Gedanken machen, zum Beispiel: Wie viele Autos – oder auch andere Fahrzeuge – gilt es unterzubringen? Praktisch ist es zum Beispiel, dass zwei Autos so geparkt werden können, dass nicht immer erst das eine weggefahren werden muss, um das andere zu bewegen. Oder bist Du vielleicht Motorradfahrer und vor allem im Sommer lieber auf zwei als auf vier Rädern unterwegs? Dann ist es gut, wenn Du für Dein Bike in der kalten Jahreszeit einen wettergeschützten Abstellplatz hast.

Natürlich ist es auch eine Frage des Budgets, ob Du „nur“ einen Teil des Vorgartens als Stellplatz pflasterst, einen Carport oder eine Garage baust.

Die günstigste Lösung ist der Open-Air-Stellplatz. Den solltest Du so auf dem Grundstück platzieren, dass Du ihn mit Deinem Auto bequem ansteuern kannst und auf beiden Seiten genügend Platz zum Ein- und Aussteigen ist. Wichtig ist auch, den Untergrund sorgfältig zu verdichten, um ein späteres Absacken zu vermeiden, wenn das Gewicht des Autos auf dem Boden lastet. Außerdem musst Du einen Bodenbelag wählen, der so robust ist, dass er problemlos auch über Jahre befahren werden kann und etwa Betonplatten nicht irgendwann unter der Last des Autos bersten.

Ein solcher Stellplatz kann auch als Einfahrt von Carport oder Garage fungieren und damit einen zusätzlichen Parkplatz bieten. Ein Carport hat den Vorteil, dass er – je nach Konstruktion – recht leicht und damit auch kostengünstig zu errichten ist. Außerdem bietet er für das Auto einen gewissen Schutz vor dem Wetter.

Wer seinen Wagen aber nicht nur vor Regen und Hagel, sondern auch vor Beschädigung und Diebstahl schützen möchte, ist natürlich mit einer Garage auf der sicheren Seite. Sie bringt auch weitere Annehmlichkeiten mit sich: Hier kannst Du immer trockenen Fußes ein- und aussteigen und auch Einkäufe und Gepäck bleiben trocken. Großer Vorteil im Winter: Wenn Dein Auto in der Garage steht, sparst Du Dir in aller Regel das Eiskratzen, und selbst bei Minusgraden solltest Du keine Probleme mit zugefrorenen Türen oder Fenstern haben.

Doch nicht nur Dein Auto findet in einer Garage einen sicheren und trockenen Platz: Je nach Größe bietet sie auch Stauraum für weitere Dinge: Fahr- und Dreiräder, Roller, Inliner, Skiausrüstung, Bälle, Gartengeräte, Grill, Dachgepäckträger und vieles mehr können hier unterkommen, besonders dann, wenn Du dich für ein extralanges Garagenmodell entscheidest. Sogar eine Werkbank könnte hier einziehen. Eine Garage kann also, je nach Planung, viel mehr sein als eine Unterstellmöglichkeit für Dein Auto, zum Beispiel Geräte- oder auch Hobbyraum. Hat sie zudem eine Verbindungtür zum Garten, ist sie auch von hinten zugänglich und nicht alle Dinge müssen immer an dem geparkten Auto vorbeigeschleust werden.

Neben Budget und Nutzungswünschen solltest Du dir bei der Planung auch Gedanken über die Optik Deines Stellplatzes machen. Diese bestimmen zum Beispiel die gewählten Materialien: Einen Carport kannst Du aus Holzständerwerk, aber auch mit Metallstützen errichten. Bekommt er Wände, können diese ebenfalls aus Holz, Aluminium oder anderem Metall sein, aber auch aus Kunststoff. Wähle am besten Materialien, Farben und Formen, die Du auch für Dein Haus verwenden möchtest, damit sich ein ruhiges einheitliches Bild ergibt.

Das gilt übrigens auch für die Garage. Sie steht als zusätzlicher Baukörper meist direkt neben Deinem Haus auf Deinem Grundstück und sollte folglich zu ihm passen. Einen solchen optischen Zusammenhalt erzielst Du zum Beispiel, indem Du für beide Gebäude die gleiche Fassadengestaltung – also Putz und Farbe – verwendest. Auch Haustür und Garagentor lassen sich gut aufeinander abstimmen, und wenn Du Deine Garage mit einer ähnlichen Dachform wie Dein Haus planst, macht das die beiden zu einem perfekten Ensemble. Achte außerdem darauf, dass Deine Garage in Relation zu Deinem Haus nicht zu groß wird.

Für den Bau einer Garage brauchst Du eine Baugenehmigung. Die beantragst Du am besten direkt zusammen mit der für Dein Haus. Garagen gibt es – ebenso wie Carports – in ganz unterschiedlichen Bauweisen. Du kannst sie Stein auf Stein errichten (lassen), sie als Bausatz oder auch komplett fertig ordern. Das gilt sowohl für einfache als auch für Doppelgaragen. Eine Fertiggarage kommt dann auf einem Tieflader und wird per Kran auf dem vorbereiteten Fundament platziert.

Unabhängig von der Bauweise musst Du neben dem Fundamentbau noch ein paar weitere Vorbereitungen treffen: So musst Du zum Beispiel für eine Dachentwässerung Deiner Garage sorgen, auch eine Stromleitung sollte vor Ort sein, damit Du in Deiner Garage Licht hast, auch mal eine Bohrmaschine anschließen und vielleicht auch ein elektrisches Garagentor einbauen kannst. Wenn Du die Garage auch als Werkraum oder Gartenschuppen nutzt, ist zudem ein Wasseranschluss nützlich.

Wenn Du noch mehr über Garagen allgemein und insbesondere erfahren möchtest, welche Garage zu Deinem APOLLO Haus passt, dann sprich uns einfach an. Wir haben auch die passenden Partner, die Dich bei der Planung und beim Bau Deiner Garage unterstützen.

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Über den Autor
Jens Jörgensen ist Geschäftsführer der Apollo HAUS GmbH. Mit der Gründung von APOLLOHAUS verfolgt er das Ziel, seinen Bauherren ihr Traumhaus zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, setzt er auf die Vorteile des Fertighausbaus in Kombination mit der Digitalisierung und schafft damit ein einzigartiges Kauferlebnis.

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